The Main Event

1956 - Around the world in 80 days

Deutscher Titel: In 80 Tagen um die Welt
Originaltitel: Around the world in 80 days

USA 1956,
178 min.

Besetzung

David Niven: Phileas Fogg
Cantinflas: Passepartout
Shirley MacLaine: Prinzessin Aouda
Robert Newton: Inspector Fix
Regie: Michael Anderson

Cameo-Auftritte

Neben den Hauptdarstellern haben zahlreiche berühmte Schauspieler Cameo-Auftritte:

Edward R. Murrow: Erzähler des Prologs
Finlay Currie: Andrew Stuart, Reform-Club-Mitglied und Wettpartner
Robert Morley: Gauthier Ralph, Reform-Club-Mitglied & Bank-of-England-Chef
Trevor Howard: Denis Fallentin, Reform-Club-Mitglied
Harcourt Williams: Hinshaw, Reform-Club-Stewart
Ronald Adam: Reform-Club-Stewart
Walter Fitzgerald: Reform-Club-Mitglied
A. E. Matthews: Reform-Club-Mitglied
Ronald Squire: Reform-Club-Mitglied
Basil Sydney: Reform-Club-Mitglied
Noël Coward: Roland Hesketh-Baggott, Londoner Arbeitsagentur
Sir John Gielgud: Mr. Foster, früherer Butler
Martine Carol: Dame am Pariser Zugbahnhof
Fernandel: Pariser Kutscher
Charles Boyer: Monsieur Gasse, Ballonfahrer
Evelyn Keyes: Flirt in Paris
José Greco: Flamenco-Tänzer
Luis Miguel Dominguín: Stierkämpfer
Gilbert Roland: Achmed Abdullah
Cesar Romero: Abdullahs Handlanger
Alan Mowbray: Britischer Konsul in Suez
Sir Cedric Hardwicke: General Sir Francis Gromarty, Indien
Melville Cooper: Mr. Talley, Steward der RMS Mongolia
Reginald Denny: Polizeichef in Bombay
Ronald Colman: Mitarbeiter der indischen Eisenbahn
Robert Cabal: Elefantenführer
Charles Coburn: Angestellter der Dampfschiff-Firma in Hongkong
Mike Mazurki: Betrunkener Gast in Hongkonger Bar
Keye Luke: Alter Mann im Reisebüro in Yokohama
Peter Lorre: Steward auf der SS Carnatic
George Raft: Türsteher des Barbary-Coast-Saloon
Red Skelton: Betrunkener im Barbary-Coast-Saloon
Marlene Dietrich: Bardame im Barbary-Coast-Saloon
Frank Sinatra: Barpianist
John Carradine: Colonel Proctor Stamp, Fahrgast im Zug
Buster Keaton: Zugschaffner (San Francisco nach Fort Kearney)
Colonel Tim McCoy: Colonel der US-Kavallerie
Joe E. Brown: Bahnhofsvorsteher in Fort Kearney
Andy Devine: Erster Maat der S.S. Henrietta
Edmund Lowe: Ingenieur der S.S. Henrietta
Victor McLaglen: Steuermann der S.S. Henrietta
Jack Oakie: Kapitän der S.S. Henrietta
Beatrice Lillie: Erweckungspredigerin in London
John Mills: Londoner Kutscher
Glynis Johns: Sportliche Frau
Hermione Gingold: Sportliche Frau
Frank Royde: Geistlicher
Richard Wattis: Inspektor Hunter von Scotland Yard

Inhalt:

1872: Der englische Gentleman Phileas Fogg ist ein scheinbar emotionsloser Mann, der seinen Tagesablauf nach festen Gewohnheiten streng nach der Uhr lebt. Eines Tages wettet er mit einigen anderen Mitgliedern seines Londoner Clubs um 20.000 Pfund, dass er es schafft, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Zusammen mit seinem neuen Diener Passepartout bricht er unverzüglich zur Weltumrundung auf. Zu seinem Unglück findet gleichzeitig in London ein rätselhafter Bankraub statt. Die Polizei hält den nichtsahnenden Fogg aufgrund seiner schnellen Abreise und der von ihm mitgeführten, für die Reise benötigten enormen Bargeldmenge fälschlicherweise für den Räuber. Ein Polizeidetektiv heftet sich daraufhin an seine Fersen. Während ihrer Reise, die sie mit Hilfe von Gasballons, Eisenbahnen, Schiffen, Elefanten usw. durchführen, erleben Fogg und Passepartout allerhand phantastische Abenteuer. Viele Schwierigkeiten und Verzögerungen sind zu meistern, die ihren Zeitplan gefährden. In Indien gelingt es ihnen sogar, eine junge indische Prinzessin, die während einer religiösen Zeremonie geopfert werden soll, zu retten, und sie nehmen sie mit auf ihre weitere Reise. Der jungen Frau gelingt es, Fogg die Augen zu öffnen und die Unsinnigkeit seines bisherigen Lebenswandels zu erkennen, und er verliebt sich in sie.

In Amerika legt sich Fogg mit dem streitsüchtigen Colonel Proctor an, doch dieser erhält einen Schlag auf den Kopf. Auf der Zugfahrt von San Francisco nach New York trifft Fogg diesen wieder. Während der Fahrt bekommt der Zug es mit einer riesigen Büffelherde zu tun, die die Gleise blockiert, und mit einer sehr lockeren Brücke über einem reißenden Fluss zu tun, die nach der Überfahrt über diese Brücke einstürzt. Auf der anderen Seite fordert Proctor Fogg zum Duell. Doch bevor das Duell ausgetragen werden kann, wird der Zug von Sioux-Indianern überfallen. Passepartout versucht über die Dächer, den Heizer und den Lokführer zu verständigen, doch dieser springt vom Dach, nachdem der Zug einen Tunnel durchfahren hat. Passepartout reist mit einem vorbeiziehenden Planwagen weiter und spannt während der Verfolgung mit den Indianern eines der Pferde aus und reitet allein weiter. Doch er gerät kurz darauf in die Hand der Indianer und soll bei lebendigen Leibe am Marterpfahl verbrennen. Fogg hat unterdessen an der Kavalleriestation Fort Phil Kearney die Kavallerie verständigt und rettet mit den Soldaten Passepartout in letzter Sekunde. Von Fort Phil Kearney fahren sie mit einem selbstgebauten Schlitten weiter, doch in New York verpassen sie das Anschlussschiff. Dennoch gelangen sie mit dem Dampfschiff Henrietta nach England. Dabei nehmen sie das Schiff fast auseinander.

Wieder in England eingetroffen – Fogg ist dicht daran, die Wette zu gewinnen – greift der Polizeibeamte zu und verhaftet Fogg. Zwar stellt sich dann schnell der Irrtum heraus, aber Fogg kehrt mit Passepartout einen Tag zu spät geschlagen in sein Haus in London zurück. Zusammen mit seiner jungen Inderin, die ihm auch zugetan ist, seine Frau werden und ihm helfen will, ein neues Leben zu beginnen. Immerhin ein Trost für ihn, da er seine Wette wohl verloren hat. Doch das stellt sich plötzlich als Irrtum heraus: Bei der Reise durch die verschiedenen Zeitzonen überschritt er die Datumsgrenze in östlicher Richtung und "kürzte" so seine Reisedauer. Daher irrte Fogg sich beim Führen seines Reisetagebuches um einen ganzen Tag. Er ist also genau am Schlusstag in London eingetroffen. Hastig macht er sich auf zu seinem Club, um pünktlich zur festgesetzten Uhrzeit dort anzukommen. Der Weg ist wie üblich mit Hindernissen gepflastert, aber genau zum Gongschlag betritt er den Club und gewinnt glücklich die Wette.

David Niven in der Hauptrolle und viele Weltstars in kleinen Nebenrollen nach dem Roman von Jules Vernes.

Inhalt (entnommen aus einem alten Filmprospekt)

"Um 20 000 Pfund geht es bei dieser wahnsinnigen Wette. Der untadlige englische Genlteman Phileas Fogg (David Niven) und sein getreuer Kammerdiener Passepartout (Cantinflas) wollen den ganzen Erdball in der unglaublich kurzen Zeit von 80 Tagen umrunden. Immerhin schreiben wir das Jahr 1872, und das Flugzeug und das Automobil sind noch nicht erfunden.

Es fängt denn auch schon gut an. Schon in Paris müssen die aus London ankommenden Reisenden erfahren, daß eine Lawine die Straße nach Marseilles blockiert. Foggs treuer Kammerdiener ist zudem noch drauf und dran, dem Charme einer schönen jungen Pariserin (Martine Carol) zu erliegen. Schließlich jedoch gelingt es Fogg, einen Freiballon aufzutreiben. Damit aber landen er und Passepartout nicht in Marseilles, sondern in Spanien. In der Taverne "Zu den sieben Winden" will ihnen ein arabischer Scheich (Gilbert Roland) seine Segeljacht zur Weiterreise zur Verfügung stellen - allerdings nur unter der Bedingung, daß Passepartout seinen Mut mit einem Kampfstier in der Arena beweist.

Fogg zittert um seinen Diener, aber der Stier ist von Passepartouts unorthodoxer Kampfweise so verwirrt, daß der Kammerdiener als Sieger und als Held des Tages die Arena verläßt. Auf geht es nach Suez.

In Suez treffen die beiden Weltreisenden auf den Mann, der ihnen beinahe zum Unglück werden soll: Mr. Fix (Robert Newton), ein Detektiv von Scotland Yard, der sich einbildet, Fogg sei der Mann, der die Bank von England ausrauben wollte. Da Fix keinen Haftbefehl hat, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die beiden nicht aus den Augen zu lassen.

Die indische Stadt Bombay wird fast zum Schauplatz des Märtyrertodes eines braven Kammerdieners. Stierkampfexperte Passepartout, der die Sitten und Gebräuche des Landes nicht kennt, fordert ein heiliges Rind zum Stierkampf heraus und wird für diese Freveltat fast gelyncht. Der Zug, mit dem sie nach Kalkutta weiterreisen, endet plötzlich irgendwo in der Wildnis. Fogg und sein Begleiter vertrauen sich notgedrungen dem Rücken eines riesigen Elefanten an.

Unterwegs treffen sie auf den Leichenzug eines alten Maharadschas. Er soll verbrannt werden - und mit ihm, einer grausamen Sitte entsprechend, seine schöne junge Witwe, Prinzessin Aounda (Shirley Mac Laine[sic,MP]). Die Tatsache, daß sie in England erzogen worden sein soll, ist ausschlaggebend für Fogg und einen General (Sir Cedric Hardwicke) den er unterwegs kennengelernt hat, Aounda vor dem Verbrennungstod zu retten.

An den Schwierigkeiten, die überwunden werden müssen, ehe die Reisegesellschaft, zu der jetzt auch Aounda gehört, das Etappenziel Yokohama erreicht, ist Mr. Fix schuld, der Passepartout ein Schlafmittel in seinen Wein schüttet.

In San Franzisko muß Phileas Fogg einen politischen Heißsporn mit dem Regelschirm erledigen, um auf seinem Weg quer durch den amerikanischen Kontinent in der Pazifik-Eisenbahn einen neuen gefährlichen Zwischenfall zu erleben. Fogg wird von einem amerikanischen Obersten beleidigt und will sich mit ihm duellieren. Da aber wird der Zug von blutrünstigen Rothäuten angegriffen. Nur dem todesmutigen Passepartout ist es zu verdanken, daß die Herrschaft über die Lokomotive, die - von einem Indianer besetzt - die tollsten Kapriolen vollführt, wieder an die Weißen fällt. Der brave Kammerdiener gerät bei diesem Unternehmen in die Hände der Sioux, und erst in letzter Minute kann Fogg ihn mit einer Handvoll Kavallerie vor dem Marterpfahl retten.

Als sie dann aber nach einer tollen Fahrt auf einem segelbestückten Gepäckwagen New York erreichen ist, das Schiff schon fort.

Fogg kauft schließlich von seinem letzten Geld einen eigentlich nach Venezuela bestückten Dampfer, und als die Kohlen auf See ausgingen, verfeuert er die ganze Schiffseinrichtung und sogar seinen Regenschirm.

Tatsächlich erreichen sie so Liverpool. Foog, Aounda und Passepartout rüsten sich zur letzten Etappe ihrer Reise. Es ist höchste Zeit, wenn sie die Wette gewinnen wollen. Aber sie haben nicht mit Inspektor Fix gerechnet. Der hat nun endlich den ersehnten Haftbefehl bekommen und steckt Fogg wegen Bankraubes ins Gefängnis. Die Uhr zeigt 8.45. Fogg weiß, das alles vergebens war. Seine Ehre ist beschmutzt, sein Vermögen verspielt. Da steht plötzlich Inspektor Fix vor ihm und entschuldigt sich betreten für den furchtbaren Irrtum, der ihm unterlaufen ist: Der wahre Bankräuber sitzt schon lange hinter Schloß und Riegel!

Alles, was Phileas Fogg geblieben ist, ist die indische Prinzessin. Am nächsten Morgen gesteht er ihr seine Liebe. Passepartout wird fortgeschickt, um die Hochzeitsvorbereitungen zu treffen - und dabei entdeckt er, daß sie die Wette doch noch gewinnen können. Sie haben sich im Datum geirrt. Durch die Reise von Ost nach West haben sie einen Tag gewonnen. Am 2. Oktober waren sie abgereist. Am 21. Dezember, Schlag dreiviertel neun, betritt Fogg seinen Klub um die 20 000 Pfund abzuholen. Seine Freunde setzten schon an, ihren vermeintlichen Sieg zu feiern..."

© Marcus Prost – mit freundlicher Genehmigung für Frank Sinatra – The Main Event, 2007

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