The Main Event

One For My Baby (And One More For The Road)

Titel

One For My Baby (And One More For The Road)

Text & Musik

Musik von Harold Arlen , Text von Johnny Mercer

Infos

Der Komponist Harold Arlen (1905-1986) und der Textdichter Johnny Mercer (1909-1976) waren zwei der „Größten“ in der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts – alle ihre gemeinsamen und getrennten Erfolge bloß aufzuzählen, würde schon den Rahmen sprengen. Eines ihrer besten Lieder (und neben Cole Porters „I’ve Got You Under My Skin“ wohl der Sinatra-Song überhaupt) ist „One For My Baby“, geschrieben natürlich für – Fred Astaire.

Das Filmmusical „The Sky’s The Limit“, das RKO im Sommer 1943 in die Kinos brachte (Regie: Edward H. Griffith), war eigentlich mehr eine Ein-Mann-Show für den großen Fred Astaire (1899-1987), den damaligen und bis heute unerreichten König des Musik- und Tanzfilms, der aber auch ein oft sträflich unterschätzter Sänger war und viele bekannte Evergreens (wie z.B. „Night And Day“) als erster gesungen hat. Für Astaires Rolle in diesem Film schrieben Arlen und Mercer zur Jahreswende 1942/43 dieses Lied, und Astaire choreographierte dazu höchstselbst eine ausgedehnte Tanzeinlage, die zu seinen allerbesten gehört und als ‚Evergreen der Filmgeschichte‘ auch heute noch sofort jeden begeistert. Er zog für „One For My Baby“ alle Register seiner tänzerischen und stimmlichen Begabung, tanzte den traurig in der leeren Bar kurz vor Toreschluß seinem Liebeskummer nachhängenden Verlassenen mit solcher Kraft, daß er sich bei der Szene sogar an den Scherben des zerbrochenen Whiskyglases Schnittwunden an Knöcheln und Schienbein zuzog (und trotzdem zu Ende drehte).

Fünf Jahre später stand das Lied dann im Mittelpunkt einer weiteren, nicht weniger berühmt gewordenen Filmszene, nämlich in dem klassischen Film Noir „Road House“ (20th Century Fox 1948, Regie: Jean Negulesco). An der Seite von Richard Widmark spielte hier Ida Lupino (1914-1995) eine Barsängerin, und „One For My Baby“ ist einer ihrer Songs, mit verrauchter Stimme vorgetragen im alkoholgeschwängerten Ambiente einer etwas heruntergekommenen Pianobar. Die Szene wurde stilbildend und beeinflußte viele spätere Fassungen des Liedes, vor allem die von Marlene Dietrich (am besten zu hören auf ihrem Album „Live At The Café de Paris“).

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, „One For My Baby“ wäre durch Astaire und Lupino ohnehin bereits ein Klassiker geworden – aber natürlich sicher nicht in dem riesigen Ausmaß, wie es heute gilt und das ausschließlich Frank Sinatra zu verdanken ist, der sich dieses Lied wie kaum ein zweites zu eigen gemacht hat.

Begonnen hat Sinatra damit im August 1947 bei Columbia, als er zu einem Arrangement von Axel Stordahl seine erste Studioaufnahme von „One For My Baby“ einspielte (= Version #1a). Stordahl arbeitete mit kleiner Besetzung, lehnte sich mit den Bläsern und dem etwas gehobenen ‚Beat‘ noch an die Filmfassung an, brachte aber auch schon das Piano (Mark McIntyre) ins Spiel. Die Aufnahme blieb zunächst unveröffentlicht und erschien erst im Juni 1949 auf Sinatras drittem Konzeptalbum für Columbia, „Frankly Sentimental“, das kurze Zeit später auch als LP herauskam. Heute ist die Aufnahme zum Beispiel auf der 12-CD „Blue Box“ greifbar. Im Sommer 2003 erschien dann erstmals ein Alternate Take aus derselben Session (= Version #1b),. so daß wir heute gleich zwei Versionen von Sinatras erster Begegnung mit „One For My Baby“ hören können.

In den folgenden Jahren, und besonders, nachdem 1948 die Bar-Fassung von Ida Lupino so erfolgreich geworden war, entwickelte Sinatra dann langsam aber sicher die bekannte Klavierballade daraus. Erste Ansätze waren z.B. 1951 in seiner Radiosendung „Meet Frank Sinatra“ zu hören (= Version #2), begleitet von Graham Forbes. Die Piano-Einleitung, wie sie dann seither um die Welt geht, entstand aber erst 1952, als Bill Miller (*1915) als Pianist zu Sinatra kam und (mit Unterbrechungen) bis zum Schluß bei ihm blieb. Im Sommer 1953 nahmen Sinatra und Miller das Stück bei der mehrmonatigen Europatournee regelmäßig als reines Duett ins Konzertprogramm, und im September 1953 bei einem Auftritt im legendären „Riviera Club“ in Paramus/New Jersey konnte Sinatra das Lied sogar seinem Komponisten Harold Arlen widmen, den er im Anschluß an seine Darbietung im Publikum begrüßte.

Die Zeit war also reif für eine neue Studiofassung, und die entstand auf den Tag genau sieben Jahre nach der ersten, nämlich am 11. August 1954, als Duett mit Bill Miller, für den Soundtrack des neuen Sinatra-Films „Young At Heart“ (= Version #3). Diese Aufnahme, die man jetzt in erstklassiger Qualität und ohne die überlagernden Dialoge des Films auf der Hollywood-Box hören kann, ist eigentlich schon perfekt!

Doch Sinatra verfeinerte seine Interpretation weiter, sang das Klavierduett erneut im Radio (= Version #4), bei seinen Konzerten wie zum Beispiel dem offiziell veröffentlichten Abend aus Seattle im Juni 1957 (= Version #5) und auch in seiner neuen wöchentlichen Fernsehshow Anfang März 1958 (= Version #6). Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Pläne gereift, das Lied auch für Capitol Records einzuspielen, diesmal allerdings mit teilweiser Orchesterbegleitung.

Am 24. Juni 1958, am Ende einer langen Aufnahmesession, spielten Sinatra und Miller „noch mal eben schnell“ einen Duett-Take von „One For My Baby“ ein (= Version #7), der gar nicht zur Veröffentlichung gedacht war, sondern als ‚Orientierungshilfe‘ für die tags darauf geplante Session gedacht war. Diese Aufnahme wurde erst Ende der Achtziger Jahre wiederentdeckt und erschien 1990 auf der CD-Box „The Capitol Years“ – ein bis dahin wirklich verlorener Schatz.

Sinatras wohl berühmteste Aufnahme entstand dann am 25. Juni 1958, für das legendäre Capitol-Album „Sinatra Sings For Only The Lonely“ (= Version #8). Nelson Riddle steuerte ein kongeniales Arrangement bei, daß Bill Millers Klavierspiel mit einigen Orchesterpassagen vereinigte, und Sinatra lieferte dazu eine Interpretation ab, über die man nur sagen kann: Besser geht es nicht. Zahllose Essays und Texte sind über diese Aufnahme geschrieben worden, die heute wie kaum eine zweite einen absoluten Höhepunkt in Sinatras Gesangskarriere symbolisiert.

In seinen Konzerten blieb Sinatra aber auch weiterhin vorwiegend bei der Piano-Duett-Fassung mit Bill Miller, wie man anhand der Liveaufnahmen aus Melbourne 1959 (= Version #9), Tokio, London und Paris 1962 (= Versionen #10, #11 und #12) und der Villa Venice in Chicago (= Version #13, als „Osterei“ auf einer Reprise-DVD-Audio versteckt!) nachverfolgen kann. Eine weitere berühmte Aufnahme für Reprise entstand im Januar 1966 für das Album „Sinatra At The Sands“ (= Version #14), und wie selbstverständlich machte dabei der große Count Basie für diese Nummer am Klavier für Bill Miller Platz.

Minutenlange Begeisterungsstürme des Publikums erntete Sinatra im November 1970 in der Londoner Royal Festival Hall, als er seine, von der schauspielerischen Untermalung her, vielleicht beste Live-Version ablieferte (= Version #15). Dabei probierte er jetzt wieder einmal eine Orchesterfassung, und zwar zu einem neuen, ansonsten selten gehörten Arrangement von Gordon Jenkins(!), in der Millers vertrautes Klavierspiel jedoch den gewohnten Platz einnahm. Das Jenkins-Arrangement benutzte Sinatra auch im April 1973 bei seinem von Nelson Riddle geleiteten Auftritt im Weißen Haus, der von Reprise aufgezeichnet wurde, aber bislang unveröffentlicht geblieben ist (= Version #16).

Am 27. Juni 1976 stand Sinatra auf der Konzertbühne in Palm Springs, und kaum jemals dürfte ihm „One For My Baby“ so schwergefallen sein wie an diesem Abend. Am Tag zuvor war Johnny Mercer gestorben, der Textdichter des Liedes, mit dem Sinatra seit Jahrzehnten eine enge persönliche Freundschaft verbunden hatte, und so verzichtete er auf seine übliche Einleitung und widmete das Stück seinem toten Freund. Sinatra sang es noch trauriger, noch emotionaler als sonst, und am Ende versagte ihm gar die tränenerstickte Stimme, als er der „long long road“ ein „that’s for Johnny Mercer“ hinterherschieben wollte. Einen bewegenderen „privaten Moment“ Sinatras in der Öffentlichkeit hat es wohl nicht gegeben.

Zwischen 1977 und 1985, als Bill Miller nicht als Pianist für Sinatra arbeitete (stattdessen waren es zunächst Vincent Falcone jr. und dann ab 1983 Joe Parnello), verbannte Sinatra „One For My Baby“ aus dem Programm. Im Januar 1985 aber holte er es zurück, für seinen ganz besonderen Auftritt bei der zweiten Inaugurationsgala für US-Präsident Ronald Reagan, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde (= Version #17): Das besondere daran war nicht nur, daß der bereits todkranke Nelson Riddle noch einmal ein Orchester für Sinatra leitete, sondern auch, daß Sinatra sich für seine Darbietung von „One For My Baby“ auf die Stufen der Bühne setzte und die Bühne selbst dem weltbekannten Tänzer Michail Baryschnikow (*1948) überließ, der zu Sinatras Live-Gesang und den Orchesterklängen eine virtuose Ballett-Impression vorführte. Ähnliches hatte Baryschnikow schon zwei Jahre zuvor im Rahmen seiner „Sinatra Suite“ zu Ehren von The Voice im Kennedy Center vorgeführt. Und natürlich erinnerte diese brilliant choreographierte Szene auch ein wenig an die Ursprünge des Liedes in „The Sky’s The Limit“ mit Fred Astaire.

Wie richtig Sinatra damit lag, ohne Bill Miller ganz auf „One For My Baby“ zu verzichten, zeigt ein wenig die Live-Aufnahme aus Tokio vom April 1985 (= Version #18), die bei Warner herausgekommen ist. Hier saß Joe Parnello am Klavier, und obgleich Sinatra gut wie immer sang, „fehlt irgendwie was“, nämlich die damals schon seit 30 Jahren bewährte Millersche Einleitung. Das verdeutlicht auch der große Kontrast zur nächsten offiziellen Live-Fassung von Ende 1988 (= Version #19), als Bill Miller (wie schon seit 1986 wieder) an seinem gewohnten Platz saß. Die Klavierfassung war von nun an im Wechsel mit anderen Saloon-Songs regelmäßig in Sinatras Konzerten zu hören, zum Beispiel in Pompei (= Version #20) und Frankfurt 1991 (= Version #21, mit einer besonders schönen gesprochenen Einleitung) oder in Barcelona (= Version #22) und Athen 1992 (= Version #23).

Daß sein fortgeschrittenes Alter gerade an seiner Interpretation von „One For My Baby“ nahezu spurlos vorübergegangen war, zeigte Sinatra dann im Juli 1993, als er das Lied mit Miller am Klavier und Orchester ein letztes Mal im Studio einspielte (= Version #24), für sein Capitol-Projekt „Duets“. Gottlob blieb diese grandiose Aufnahme davor bewahrt, im fertigen Album mit irgendwelchen dazugemischten fremden Gesangspartien verschandelt zu werden – das Saxophonspiel von Kenny G (der auch noch eine Instrumentalfassung von „All The Way“ einspielte, die man dem Sinatra-Track auf dem fertigen Album vorangemixt hat, = Version #24a), der für seine kurzen Soloeinsätze geschlagene zwei Tage im Overdub-Studio verbrachte, tut der vom Altmeister FS gezauberten Saloon-Stimmung keinen Abbruch. Ein meisterlicher Schlußpunkt, den The Voice hier gesetzt hat – seine Aufnahme entstand in einem einzigen Take, wie schon 1958.

Zum allerletzten Male sang Frank Sinatra „One For My Baby“ am 20.12.1994 (wie schon tags zuvor) im japanischen Fukuoka, seinem letzten großen Konzertauftritt. Der Sänger vom Jetlag geschwächt, waren die beiden Abende allerdings keine Sternstunden, und das japanische Fernsehen mußte sich alle Mühe geben, aus den Mitschnitten beider Abende ein „fehlerfreies“ Konzert zusammenzubasteln. So ist denn auch die Fassung des Saloon-Songs, die im TV-Special „Frank Sinatra in Japan“ Anfang 1995 zur Ausstrahlung kam, ein kleines aber feines Bastelprodukt aus beiden Abenden (Details siehe unten bei Version #25).

Fast fünfzig Jahre lang hat Sinatra das Stück im Programm gehabt, einige seiner besten Studioaufnahmen mit Versionen dieses Liedes abgeliefert, und bis ganz zum Schluß gehörte es immer zu den eindrücklichsten Nummern seiner Konzerte. „One For My Baby“ wurde durch Sinatra zum Inbegriff des „Saloon Songs“, und Sinatra wurde vor allem durch dieses Lied zum Inbegriff des „Saloon-Sängers“. Untrennbar mit beidem verbunden ist die Klavierbegleitung von Bill Miller, die 1953 erstmals erklang und noch 1994 für das unverwechselbare Ambiente sorgte, wenn Sinatra sich seine Zigarette anzündete und den Konzertsaal in eine Bar verwandelte. Ihr übriges dazu taten seine gesprochenen Einleitungen, in denen er sein Publikum in die Rolle des Barkeepers versetzte.

Und je älter Sinatra wurde, umso emotionaler und ergreifender klang sein tieftrauriger Monolog des Verlassenen, der seinen Kummer im Whisky ertränkt und sich dann um kurz vor Drei auf den Heimweg macht, der ins nirgendwo führt. Bei den letzten Zeilen bewegte sich Sinatra dann meist in Richtung Bühnenausgang, der Spot verlosch langsam, ein paar letzte Töne und ein letzter Zug an der Zigarette... dann war es dunkel.

Play it again, Frank.

Some years ago, a fellow in New York dubbed me a Saloon Singer, and the title stuck. And it seems fitting anyway, since I once was a Saloon Singer as a boy, in bars and clubs around New Jersey and New York. And this next song here is the daddy of all saloon songs. It’s the perfect one. It tells the tale of a man whose chick has split. And he’s been hurting very badly. But after a few days of sitting in his house, he decides to take a walk and come out among us again, and he falls into a small bar in the early hours of the morning, when there’s no one left but the bartender. And this poor soul is looking for somebody to talk to. So would all of YOU for a moment assume the position of one single bartender... as he says:

It’s a quarter to three....

© Bernhard Vogel für Sinatra - The Main Event 2005

Übersetzung

Ein Glas für meinen Schatz

Es ist viertel vor Drei,
es ist niemand mehr hier
außer Dir und mir.

Also los, schenk uns ein, Joe,
ich hab da ne kleine Geschichte,
von der ich meine, Du solltest sie wissen.

Wir trinken, mein Freund,
auf das Ende
einer kurzen Episode.

Mach mir ein Glas für meinen Schatz,
und noch eins für den Heimweg.

Ich bins gewohnt,
schmeiß noch ne Münze
in den Automaten.

Fühle mich so schlecht,
kannst Du die Musik nicht
sanft und traurig machen?

Ich könnte Dir viel erzählen,
aber man muß sich
an seine Regeln halten.

Mach mir einfach nur ein Glas für meinen Schatz,
und noch eins für den Heimweg.

Du kannst es nicht wissen,
aber Kumpel, ich bin so eine Art Dichter,
und ich hab viele Dinge, die ich gern sagen würde.

Und wenn ich schwermütig bin,
wirst Du mir dann nicht zuhören,
bis ich es mir von der Seele geredet habe?

Nunja – so geht es,
und Joe, ich weiß, Du möchtest
jetzt allmählich zumachen.

Und danke für die Aufmunterung,
ich hoffe, es hat Dir nichts ausgemacht,
mir Gehör zu schenken.

Aber dieser Liebeskummer, in den ich geraten bin,
der muß ertränkt werden,
sonst würde er vielleicht bald explodieren.

Also mach mir ein Glas für meinen Schatz,
und noch eins für den Heimweg,
den langen,
er ist so lang,
der lange,
sehr lang...

© Bernhard Vogel für Sinatra - The Main Event 2005

Diskographie:

(1a-b) COLUMBIA-Studioaufnahmen vom 11.8.1947
aufgenommen in Hollywood, Columbia Playhouse
Arrangement: Axel Stordahl
Orchester geleitet von Axel Stordahl:
Zeke Zarchy (Trompete); Heinie Beau, Herbie Haymer, Jules Kinsler (Saxophon, Holzbläser); Mischa Russell, Felix Slatkin (Violine); David Sterkin (Bratsche); Fred Goerner (Cello); Mark McIntyre (Klavier); Allan Reuss (Gitarre); Phil Stephens (Baß); Ray Hagan (Schlagzeug)
(1a) Take –1
Erstveröffentlichung/Album: Frankly Sentimental (78er-Single-Album, Columbia) erschienen Juni 1949
Album/LP: Frankly Sentimental (10-inch-LP, Columbia) erschienen Juli 1949
LP: The Frank Sinatra Story In Music (2-LP-Set, Columbia) LP 2 erschienen Juni 1958
LP/CD: The Voice – The Columbia Years (6-LP-/4-CD-Set, Columbia/Sony) LP/CD 1
CD: The Frank Sinatra Story In Music (2-CD-Set, Columbia Special Products) CD 2
CD: The Columbia Years-The Complete Recordings (12-CD-Box, Columbia/Legacy) CD 6
CD: The Best Of The Columbia Years (4 CD Box, Columbia/Legacy) CD 2
(1b) Take –PB
Erstveröffentlichung/CD: The Essential Frank Sinatra (Columbia/Legacy) erschienen Juni 2003
Unterscheidung der beiden Takes
bei Minute 2:00:
- 1: till it’s all talked away
-PB: until it’s talked away
bei Minute 2:10:
-1: I know you’re getting pretty anxious to close
-PB: I know you’re getting kinda’anxious to close
am Schluß:
-1: Sinatra pfeift zusammen mit der Schlußmelodie
-PB: Schlußmelodie nur vom Orchester gespielt

(2) „Meet Frank Sinatra“ (CBS Radio/Tintair & Ludens) vom 21.1.1951
aufgenommen in New York City
Arrangement: N.N.
Graham-Forbes-Quartett:
Graham Forbes (Klavier), Tony Golizio (Gitarre), Hermann 'Trigger' Alpert (Baß), Johnny Blowers (Schlagzeug)

(3) WARNER-Studioaufnahme vom 11.8.1954
aufgenommen in Hollywood (für den Soundtrack von „Young At Heart“) (Take 4)
Duett mit Bill Miller, Klavier
CD: Frank Sinatra In Hollywood (6-CD-Box, Reprise/Turner) CD 4

(4) „The Frank Sinatra Show“ (NBC Radio/Bobbi Home Permanents) vom 1.12.1954
aufgenommen in Hollywood
Duett mit Bill Miller, Klavier

(5) [ARTANIS-]Liveaufnahme vom 9.6.1957
aufgenommen in Seattle, Civic Auditorium
Duett mit Bill Miller, Klavier
CD: Sinatra 57 Live In Concert (Artanis/DCC)

(6) „The Frank Sinatra Show“ (ABC TV/Chesterfield Cigarettes) vom 7.3.1958
aufgenommen in Hollywood, El Capitan Theatre
Duett mit Bill Miller, Klavier

(7) CAPITOL-Studioaufnahme vom 24.6.1958
aufgenommen in Hollywood, Capitol Tower, Studio A (Take 1)
Duett mit Bill Miller, piano
Erstveröffentlichung/CD: The Capitol Years (3-CD-Set, Capitol) CD 3 erschienen Oktober 1990

(8) CAPITOL-Studioaufnahme vom 25.6.1958
aufgenommen in Hollywood, Capitol Tower, Studio A (Take 1)
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Nelson Riddle:
Cappy Lewis (Trumpete); Tommy Pedersen, Russell Brown, Ray Sims (Posaune); John Price, James Decker, James McGee (Horn); Arthur Gleghorn, Harry Klee (Konzertflöte); Champ Webb, Arnold Koblentz (Oboe); Gus Bivona, Sal Franzella, Morris Bercov, Chuck Gentry (Klarinette); Norman Herzberg, Don Christlieb (Saxophon); Felix Slatkin, Paul Shure, Erno Neufeld, Victor Arno, Israel Baker, Gerald Vinci, Ben Gill, Arnold Belnick, Marshall Sosson, Daniel Karpilowsky, Victor Bay, Alex Beller (Violine); Stanley Harris, David Sterkin, Alvin Dinkin, Paul Robyn (Bratsche); Eleanor Slatkin, Armand Kaproff, Joseph Saxon, James Arkatov (Cello); Kathryn Julye (Harfe); Bill Miller (Klavier); Al Viola, Al Hendrickson (Gitarre); Eddie Gilbert, Joe Comfort (Baß); Frank Flynn (Schlagzeug); Bill Richmond (Percussion).
Erstveröffentlichung/Album/LP/CD: Sinatra Sings For Only The Lonely (Capitol) zuerst September 1958
LP/CD: Sinatra Sings The Select Johnny Mercer (Capitol)
CD: Classic Sinatra (Capitol)
CD: Classic Masters (Capitol)

(9) CAPITOL/BLUE NOTE-Liveaufnahme vom 31.3.1959 (erste Show)
aufgenommen in Melbourne/Australien, West Melbourne Stadium
Duett mit Bill Miller, Klavier
CD: Live In Australia (Capitol/Blue Note)

(10) [Japan-TV-]Liveaufnahme vom 21.4.1962
aufgenommen in Tokio/Japan, Mikado
Duett mit Bill Miller, Klavier
(Konzertausstrahlung im japanischen Fernsehen)

(11) ITN TV- bzw. ARTANIS/TRAMA-Liveaufnahme vom 1.6.1962
aufgenommen in London, Royal Festival Hall
Duett mit Bill Miller, Klavier
Konzertausstrahlung im englischen Fernsehen (6.6.1962)
CD: 1962 London Concert (Artanis/Trama) (nur in Brasilien erschienen)

(12) REPRISE-Liveaufnahme vom 7.6.1962
aufgenommen in Paris, Olympia
Duett mit Bill Miller, Klavier
CD: Sinatra & Sextet Live In Paris (Reprise) falscher Ort und falsches Datum im Booklet

(13) REPRISE-Liveaufnahme vom November 1962
aufgenommen in Chicago, The New Villa Venice (genaues Datum nicht dokumentiert)
Duett mit Bill Miller, Klavier
DVD-Audio: Live & Swinging (DVD-Audio-Einzelausgabe, Reprise) Bonustrack, versteckt als „easter egg“

(14) REPRISE-Liveaufnahme vom 28.1.1966
aufgenommen in Las Vegas, The Sands Hotel & Casino, Copa Room
Duett mit Bill Miller, Klavier
Album/LP/CD: Sinatra At The Sands (Reprise)

(15) WARNER-Liveaufnahme vom 16.11.1970 (zweite Show)
aufgenommen in London, Royal Festival Hall („Night Of Nights“-Benefizgala)
Arrangement: Gordon Jenkins
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Bill Miller:
u.a.: Harry Sweets Edison (Trompete), Bill Miller (Klavier)
Video/Laserdisc/DVD (Warner)

(16) REPRISE-Liveaufnahme vom 17.4.1973
aufgenommen in Washington DC, Weißes Haus, East Ballroom
Arrangement: Gordon Jenkins
Klaviersolo: Bill Miller
„The President’s Marine Band“ geleitet von Nelson Riddle
u.a. Bill Miller (Klavier), Al Viola (Gitarre)
unveröffentlicht

(17) TV-Liveaufnahme vom 19.1.1985 („We The People“)
aufgenommen in Washington DC, Convention Center (Inaugurationsgala für Ronald Reagan)
(weltweite Live-Übertragung)
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Joe Parnello
Begleitende Tanzeinlage: Michail Baryschnikow
Orchester geleitet von Nelson Riddle

(18) WARNER-Liveaufnahme vom 18.4.1985
aufgenommen in Tokio/Japan, Budokan
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Joe Parnello
Orchester geleitet von Joe Parnello:
u.a. Bob Pearson (Saxophon); Joe Parnello (Klavier); Tony Mottola (Gitarre); Don Baldini (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug)
Video/Laserdisc/DVD (Warner)

(19) WARNER-Liveaufnahme vom 30.11.1988 („The Ultimate Event“)
aufgenommen in Detroit, Fox Theatre
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.
Video (Warner)

(20) RAI TV-Liveaufnahme vom 26.9.1991
aufgenommen in Pompei/Italien, Teatro Grande
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.
(Ausstrahlung im italienischen Fernsehen)

(21) ARD/HR TV-Liveaufnahme vom 5.10.1991
aufgenommen in Frankfurt/Main, Festhalle
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.
(Ausstrahlung im deutschen Fernsehen)

(22) Catal.TV-Liveaufnahme vom 3.6.1992
aufgenommen in Barcelona/Spanien, Mini Estadi
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
u.a. Bill Miller (Klavier); Ron Anthony (Gitarre); Charles Berghofer (Baß); Gregg Field (Schlagzeug)
(Ausstrahlung im spanischen Fernsehen)

(23) ANTA-TV-Liveaufnahme vom 9.6.1992
aufgenommen in Athen/Griechenland, Panathinaiko Stadio (Kallimarmaro)
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
[i] Derek Watkins, Tony Fisher, Guy Barker, Marion Childers (Trompete); Marc Nightingale, Deborah Weisz (Posaune); Jamie Talbot, Michael Smith (Saxophon); Vic Ash (Saxophon, Klarinette); Douggie Robinson (Klarinette); Paul Pritchard, Aubrey Bouck (Horn); David Roach, John Ronayne, Homi Kanga, Galina Solodchin, Jim Archer (Violine); Peter Halling (Cello); Julie Allis (Harfe); Bill Miller (Klavier); Ron Anthony (Gitarre); Charles Berghofer (Baß); Gregg Field (Schlagzeug)
sowie: Allen Elsworth, James Huntringer, Stutch Barak, Bob Geldard, Peter Benson, Gezzy Richards, Bill Reid, George Tuzulund, Robert Firman, Alan Hakin, Julian Tether, Colin Northfield, Daniel Cooklin

(Ausstrahlung im griechischen Fernsehen)

(24) CAPITOL-Studioaufnahme vom 1.7.1993
aufgenommen in Hollywood, Capitol Tower, Studio A (take 1)
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Patrick Williams:
Frank Szabo, Robert O’Donnell Jr., Charles Davis, Conte Candoli, Oscar Brashear (Trompete); Dick Nash, George Bohanon, Dick Hyde (Posaune); George Roberts (Baßposaune); James Thatcher, Brian O’Connor, Steven Becknell (Horn); Tom Scott, Lanny Morgan, Bob Cooper, Gene Cipriano, Jack Nimitz (Saxophon; Holzbläser); Gerald Vinci, Harris Goldman, Joseph Goodman, Diana Halprin, Ken Yerke, Robert Sanov, Don Palmer, Patricia Aiken, Harold Wolf, Jay Rosen, Michael Markman, Assa Drori, Irma Neumann, Claudia Parducci, Haim Shtrum, Bette Byers (Violine); Carole Mukogawa, Harry Shirinian, James Ross, Cynthia Morrow (Bratsche); Gloria Strassner, Anne Goodman, Nancy Stein-Ross, Christina Soule (Cello); Dorothy Remsen (Harfe); Bill Miller (Klavier); Ron Anthony (Gitarre); Chuck Berghofer, Buell Neidlinger, Margaret Storer (Baß); Gregg Field (Schlagzeug); Emil Richards, Jerry Williams (Percussion)
Soloaufnahme (Sinatra & Orchester) offiziell unveröffentlicht
(24a) All The Way/One For My Baby: „Duett“ mit Kenny G., Saxophon
Bestandteile:
(1) Sinatra & Orchester-Aufnahme vom 1.7.1993 (wie oben)
(2) Saxophonsoli von Kenny G. zu „One For My Baby“, eingespielt am 27.7. und 24.8.1993
(3) Instrumentalversion von „All The Way“, eingespielt am 24 und 27.8.1993, Saxophonsolo: Kenny G., dazugemischt Orchester geleitet von Patrick Williams: Assa Drori, Sid Page, Mark Baranov, Jennifer Woodward, Dimitri Leivici, Joe Ketenojian, Michael Ferril, Mari Botnick, Spiro Stamos, Ronald Folsom, Robert Sanov, Dixie Blackstone, Marc Sazer, Karen Jones (Violine); Robert Becker, Jody Rubin, Laura Kuennen-Poper, Raymond Tischer (Bratsche); John Walz, Barbara Hunter, Christine Ermacoff, Timothy Landauer (Cello); Michelle Temple (Harfe); Drew Dembowski, John Clayton (Baß)
Album/CD: Duets (Capitol)

(25) TV-Liveaufnahme vom 19./20.12.1994
aufgenommen in Fukuoka/Japan, Fukuoka Dome
Arrangement: Nelson Riddle
Klaviersolo: Bill Miller
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.
Mix aus Aufnahmen vom 19. und 20.12.1994
Minute 0:00-4:02: 20.12.1994
Minute 4:03-4:17: 19.12.1994
Minute 4:18-Ende: 20.12.1994

(Ausstrahlung im japanischen Fernsehen)

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