The Main Event

My Way

Titel

My Way

Text & Musik

Musik & Originaltext von Claude Francois, Jacques Revaux und Gilles Thibault; englischer Text von Paul Anka

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Preisfrage: was haben Ägypten und die internationalen politisch-diplomatischen Auseinandersetzungen der Fünfziger Jahre um den Suez-Kanal mit Frank Sinatra zu tun? Eine ganze Menge, denn über Zwischenstationen führt vom damaligen Nahost-Konflikt eine direkte Linie zu „My Way“, Sinatras persönlicher Hymne seiner letzten drei Jahrzehnte...

Denn als Frank Sinatra in Ägypten Ende September 1979 vor der phantastischen Kulisse der Sphinx und der Pyramiden von Gizeh, begleitet von den Londoner Philharmonikern, sein „My Way“ anstimmte, trug er eine der populärsten Melodien des 20. Jahrhunderts sozusagen zurück ins Heimatland ihres Schöpfers. Wer sich auf Spurensuche begeben will, kann aber in Europa bleiben und sollte nach Paris fahren, denn an der Seine liegt die Geburtsstätte des Liedes, und in Paris entschied sich gleich in mehrfacher Hinsicht, warum aus dieser Melodie ein Welthit geworden ist.

Im 16. Pariser Arrondissement liegt die urbane Schneise des Boulevard Exelmans, und wenn man heute dort hinkommt, findet man schräg gegenüber der Hausnummer 46 die Place Claude Francois, einen kleinen Platz, der im März 2000 zu Ehren des Chansonniers, Rock- und Popsängers und Komponisten Claude Francois (1939-1978) getauft wurde, der in Frankreich bis heute Ikonenstatus genießt und dessen Musik dort nach wie vor alle Verkaufsrekorde bricht, obwohl er schon vor 26 Jahren in seiner Wohnung am Boulevard Exelmans 46 an einem Stromschlag starb.

Claude Francois war ein Frankoägypter, 1939 in Ismailia geboren, wo sein Vater für die französische Verwaltung des Suez-Kanals tätig war. Dort lernte er Schlagzeug und Violine, und sein Interesse am Musizieren und Komponieren war bereits sehr ausgeprägt, als seine Eltern 1956 nach der Übergabe des Suez-Kanals an Ägypten an die französische Riviera umsiedelten. Dort war Francois oft in den Musikklubs anzutreffen, zum Beispiel in Juan-les-Pins, wo sich Jazzstars wie Ella Fitzgerald damals die Klinke in die Hand gaben.

Bald als Schlagzeuger, Sänger und Komponist für verschiedene Rock-Bands tätig, gelang Francois 1962 sein erster nationaler Hit mit „Belles, belles, belles“, dessen Sturm in die Hitparaden die Grundlage für eine Karriere bildete, die sich nur mit derjenigen von Elvis Presley in Amerika vergleichen läßt. Bis zu seinem tragischen Unfalltod blieb er, von den Fans „Clo-Clo“ genannt, Frankreichs populärster Musiker, vom Rock & Pop der Sechziger Jahre bis zu seiner Rolle als französischer „Disco-König“ der Siebziger, auch durch seine vielen französischen Adaptionen englischer und amerikanischer Hits.

Inzwischen nach Paris umgezogen, war Claude Francois um 1966/67 herum kurzzeitig mit der Sängerin Frances Gall liiert, und als die Beziehung zerbrach, schrieb er darüber eine traurige Ballade, mit einem englischen Text und dem Titel „For You“. Doch der Song funktionierte nicht so recht, und er entschloß sich, es lieber auf französisch zu versuchen. Dafür änderte er zunächst die Melodie noch ein wenig ab, gemeinsam mit seinem Freund Jacques Revaux (*1940), einem jungen Komponisten, der damals u.a. für den bekannten Chansonnier Michel Sardou arbeitete. Und ein weiterer Kollege, der Trompeter Gilles Thibault (1927-2000), schrieb nach den Ideen der beiden einen neuen Text – und so wurde 1967 mit „Comme D’Habitude“ ein Superhit geboren.

Doch zunächst wollte niemand das neue Lied singen, auch Michel Sardou und Gilbert Bécaud lehnten sofort ab. Nur Hervé Vilard erklärte sich bereit, das Lied in seine Konzertprogramme zu übernehmen, und trug es auch einige Male vor. Revaux, Thibault und Francois hatten sich indessen aber dazu entschlossen, es mit einer eigenen Produktion zu versuchen, und so räumte Vilard freiwillig das Feld, während Claude Francois das Stück in seine Konzerte einzubauen begann und bald auch eine Studioaufnahme anfertigte – eine weise Entscheidung, denn die Aufnahme wurde sogleich ein Riesenerfolg.

Zu Revaux‘ und Francois‘ nachdenklich-melancholischer Melodie, in die Francois seinen in Ägypten erlernten Faible für Streicherklänge einarbeitete, erzählt der einfühlsame Text von Thibault die Geschichte eines Paares, daß sich im Alltag auseinandergelebt hat (Text und Übersetzung siehe unten), so daß die Liebe von Routine zerstört ist, so wie es Francois und Gall ergangen war. Ein großartiges Chanson, das im Anschluß an den Erfolg der Aufnahme von Francois sogleich von allen namhaften französischen Chansonniers aufgegriffen wurde und bis heute in Ehren gehalten wird. Es gehört zu den meistgesungenen und meistverkauften Liedern Frankreichs. Und es ist ein Text, wie man unten nachlesen kann, dessen Story eigentlich „typisch Saloon-Song“ wäre...

Begeistert von der Aufnahme war auch ein junger Kanadier, der Anfang 1968 zu Besuch in Paris weilte, wo das Stück aus allen Lautsprechern erklang: Paul Anka (*1941) war so etwas wie ein „Wunderkind“ gewesen, hatte schon mit 16 Jahren(!) mit „Diana“ seinen ersten Superhit gelandet, nachdem ihm Ernie Freeman (Sinatra-Fans als Arrangeur von „Strangers In The Night“ und „That’s Life“ bekannt) zu einem Plattenvertrag bei ABC verholfen hatte. Anka kaufte sich eine Single und nahm sie mit in die Staaten, mit dem festen Vorsatz, daraus einen amerikanischen Hit zu machen. Und niemand anderes sollte ihn seinem Willen nach singen als Francis Albert Sinatra.

So warf Anka die im Originalsong erzählte Geschichte komplett über Bord und schrieb stattdessen einen völlig neuen Text, lediglich die Melodie wurde beibehalten. Jetzt ging es, Sinatras Persönlichkeit auf den Leib geschrieben, um einen weitgereisten Mann, der Rückblick auf sein Leben hält, sich Rechenschaft ablegt über Höhen und Tiefen, und am Ende feststellen kann, daß es gut gewesen ist, da er es „auf seine Weise“ getan hat: „My Way“ war geboren. Im Sommer 1968 lag das Demo-Band auf Sinatras Schreibtisch.

Sinatra scheint sich ein wenig geziert zu haben – natürlich kannte er den Erfolg der Melodie in Europa, aber er ließ sich lange Zeit mit einer Entscheidung. Der Text von Anka sagte ihm nicht hundertprozentig zu, gegenüber seiner Tochter Nancy etwa spottete er über manch gestelzt formulierte Zeile, namentlich über „I saw it through without exemption“. Doch schließlich war er überzeugt, einen Versuch zu wagen, und für den 30. Dezember 1968 wurde eine nachmittägliche Aufnahmesession in den Western Recorders Studios in Hollywood angesetzt, nachdem Don Costa ein Arrangement für das neue Stück geschrieben hatte.

Um 15 Uhr ging es los - übrigens, was oft unterschlagen wird, nicht mit Bill Miller am Klavier (der seinerzeit schwerstverletzt im Krankenhaus lag, nach einem Unglück, das seiner Frau und seinem Kind das Leben kostete), sondern mit dem berühmten Klassik-und Jazzpianisten Lou Levy - , und um 17 Uhr war „My Way“ gesungen von Frank Sinatra im Kasten (= Version #1). Danach ging man auseinander. Ob die Beteiligten damals ahnten, daß sie an diesem Tag Musikgeschichte geschrieben hatten?

Denn Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte... Geschichte, die es allerdings hier für unser Wochentopic kurz zusammenzufassen gilt.

Der Erfolg der Reprise-Single, die Anfang März 1969 auf den amerikanischen Markt kam, war mit 8 Wochen in den Billboard-Charts und der Höchstplazierung #27 eher durchschnittlich; das gleichnamige Reprise-Album, Ende März 1969 herausgekommen, schlug sich mit 19 Wochen und dem besten Rang #11 um einiges besser. Aber ein „Riesenerfolg“ war „My Way“, was aus heutiger Sicht überraschen mag und daher hervorgehoben werden muß, für Sinatra in Amerika zunächst nicht. In Europa, der Heimat des Liedes, hingegen sah es anders aus, hier errang die Single (mit einiger zeitlicher Verzögerung) vor allem 1970 zahlreiche Spitzenplätze in den nationalen Charts.

Langsam aber sicher wurde „My Way“ zur Sinatra-Hymne – FS sang das Lied im November 1969 auch in seinem letzten der fünf CBS-Special (= Version #2), und besonders bei den beiden von Warner aufgezeichneten Konzertauftritten in London im November 1970 (=Versionen #3 und #4) wurde seine Darbietung stürmisch umjubelt. So baute Sinatra dann das Stück auch in sein (ebenfalls von Warner/Reprise aufgezeichnetes) Abschiedskonzert im Juni 1971 in Los Angeles ein (= Version #5), als vorletztes Stück, vor dem perfekten Abgang mit „Angel Eyes“.

Während Sinatra sich seinem (kurzen) Ruhestand widmete, hielten Erfolg und Nachwirkung seiner Aufnahme ungebrochen an, jetzt auch in den USA, weiterhin aber vor allem in Europa. Kaum ein Monat ohne eine neue Coverversion eines anderen Künstlers, und natürlich muß Elvis Presley in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dessen Adaption des Liedes mit Abstand die erfolgreichste der Siebziger Jahre geworden ist. In Frankreich wurden „Comme D’Habitude“ sowie Rückübersetzungen des Anka-Textes gleichermaßen gefeiert, in viele andere Sprachen wurde der Text übersetzt, ein Boom, der bis heute ungebrochen scheint. Auch Paul Anka selbst nahm ‚seinen‘ Text mit großem Erfolg auf und hat ihn bis heute in seinem Programm.

Sinatra selbst sprach zwar in seinen Conférencen auch stets davon, Paul Anka habe das Lied geschrieben, vergaß aber – im Gegensatz zu Anka – nur äußerst selten, auch auf die französischen Ursprünge hinzuweisen und die Komponisten somit zu ihrem verdienten Recht kommen zu lassen. Wenn er den Schalk im Nacken hatte, konnte das auch so ausfallen wie im September 1983, als er die ersten Zeilen der Marseillaise (der französischen Nationalhymne) über das Intro hinweg improvisierte.

Über Sinatras persönliche Meinung zu dem Song ist viel diskutiert worden, so wie die Aufnahme von Anfang an das Fanlager in My-Way-Anbeter und My-Way-Hasser gespalten hat. Sinatra selbst hat es vielleicht im Mai 1978 im Caesars Palace (= Version # 17) am besten auf den Punkt gebracht: „Oh, ich hasse diesen Song!“, sagt er, als ‚My Way‘ auf dem Programm steht. „Ich hasse ihn! Wenn Sie das acht Jahre lang singen müßten, würden sie es auch hassen...“ und dann nach einer kleinen Pause: „Nee nee, natürlich mag ich das Lied. Am liebsten hätte ich sowas alle 8 Wochen!“

An Sinatras ursprünglicher Meinung – ein durchschnittlicher Text und ein kommerzielles Stück – hatte sich nichts geändert, Sinatra wußte um die Schwächen des englischen Textes, das war alles andere als „beautiful poetry“, wie er sie an Porter, Gershwin und vielen anderen so sehr schätzte. Aber er wußte 1978 natürlich auch, daß es ein Superhit für ihn war, und natürlich ist das das Beste, was einem Sänger passieren kann, der wie er mit Singen sein Geld verdient.
Trotzdem hat Sinatra durchaus des öfteren versucht, das Stück aus seinen Konzerten zu verbannen, wie ein Überblick über die einzelnen Darbietungen zeigt (für Details vgl. die Diskographie unten), zeitweise (1981-1988) auch mit dem Kompromiß einer auf drei Strophen verkürzten Fassung.

Nach seinem Comeback hatte er es zunächst 1974-1980 durchgängig gesungen – und aus diesen Jahren gibt es nicht weniger als 14(!) offizielle Aufnahmen, die allerdings bislang nur zum Teil veröffentlicht worden sind.
Prominent schon im April 1974 in der New Yorker Carnegie Hall, ein Abend, der von Reprise für ein Live-Doppelalbum aufgezeichnet wurde, das dann nie erschien (=Version #6). Im Sommer 1974 nahm er das Lied mit auf Tournee nach Japan (= Version #7) und Australien (= Version #8), und im Herbst 1974 während der „Main-Event“-Tour nahm Reprise sogar gleich sechs(!) verschiedene Versionen des Songs bei seinen Konzerten auf (=Versionen #9-14), von denen bislang nur zwei, nämlich die aus Boston (#9, auf der Reprise LP/CD) und die aus New York (#14, auf Warner-Video/DVD) erschienen sind.
Dazu gesellen sich an offiziellen Aufnahmen Jerusalem vom November 1975 (=#15), die auf die Schlußstrophe begrenzte Fassung aus der John-Denver-Show von 1976 (=#16, mit Count Basie am Klavier!), sowie die oben erwähnte CBS-Aufnahme aus dem Caesars Palace in Las Vegas (=#17).
Zu diesem Zeitpunkt hatte Don Costa sein Arrangement leicht überarbeitet, mit einem viel leiseren, klavier- und gitarrengetragenen Beginn.
Von der Konzertaufnahme aus Ägypten, die als restaurierter Farbfilm heute im Museum of Television & Radio Arts in Los Angeles aufbewahrt (und gelegentlich auf Leinwand vorgeführt) wird, war ganz am Anfang bereits die Rede (= #18). In die Reihe gehört schließlich noch die Version aus dem Maracana-Stadion in Rio de Janeiro (= #19).

Am ersten Abend seiner legendären zweiwöchigen Konzertserie in der New Yorker Carnegie Hall im Juni 1980 aber setzte Sinatra dann „My Way“ spektakulär ab („es reicht!“), sang es an den folgenden Abenden und fast ein Jahr danach lang nicht mehr.

Im Sommer 1981 probierte es Sinatra dann mit einer auf drei Strophen verkürzten Fassung (nur die erste, zweite und fünfte Strophe sang er jetzt noch, vgl. Version #20), allerdings nur für wenige Monate, dann verschwand das Lied erneut aus den Konzerten, mit einigen ganz wenigen Ausnahmen bis zum September 1983, als erneut die Kurzfassung ins Programm kam, wie sie auch auf dem von Warner herausgebrachten Japan-Konzert vom April 1985 zu hören ist (= Version #21).

Danach war wieder ein Jahr Pause – ab Sommer 1986 dann aber behielt Sinatra „My Way“ endgültig im Programm. Allerdings blieb es zunächst bei der dreistrophigen Kurzfassung, wie in Madrid (= #22) und Mailand (=#23) im September 1986, während der Italien-Tournee im Juni 1987 (=#24-27) und bei dem von MBS als Doppelalbum produzierten Dallas-Konzerts vom Oktober 1987 (= #28), sowie schließlich der gefeierten Rückkehr nach Australien im Januar 1988 (=#29).

Als Frank Sinatra jr. im Frühjahr 1988 das Szepter als Live-Conductor für seinen Vater übernahm, kehrte dann die fünfstrophige Fassung ins Konzertprogramm zurück, deren Entwicklung in Sinatras Darbietung man von nun an in einer Fülle offiziell entstandener und gesendeter Live-Aufnahmen durch alle Welt verfolgen kann: Angefangen beim „Ultimate Event“ 1988/89 aus Detroit (#30), Tokio (#31) und Mailand (#32), über die „Diamond Jubilee“-Tour 1990/91 aus East Rutherford (#33), Melbourne (#34), Yokohama (#35), Pompei (#36), Oslo (#37), Frankfurt (#38) und Dublin (#39), bis hin zu den beiden großen Fernsehkonzerten des Jahres 1992 aus Barcelona (#40) und Athen (#41).

Im Juli 1993 dann, bei den Sessions für die „Duets“-Projekte, nahm Sinatra „My Way“ nochmals im Studio auf, an altehrwürdiger Stelle im großen Studio A des Capitol Tower in Hollywood (#42). Zwei Duette wurden nacheinander daraus elektronisch produziert, eines mit Jon Secada (#42a), eines mit Willie Nelson (#42b), beide fünfstrophig, aber bislang unveröffentlicht. Erst das dritte, aus unverständlichen Gründen auf vier Strophen herabgekürzte „Duett“ (die so wichtige vierte Strophe mit „I’ve had my fill, my share of losing“ fehlt) mit Luciano Pavarotti wurde von Capitol herausgebracht, als einziger Studiotrack auf dem Album „Sinatra 80th Live“ 1995 (#42c) – es ist ein elektronisches und musikalisches Desaster, eine künstlich herbeigeführte Katastrophe, die ihresgleichen sucht und den vielen großartigen Interpretationen, die Sinatra in dieser Zeit immer noch von „My Way“ vortrug, in keinster Weise nahekommt.

Denn inzwischen war „My Way“ endgültig zum Triumphlied des alten Sinatra geworden, der mit manchmal brüchiger, aber immer noch kraftvoller Stimme jetzt am Schluß seiner Konzerte wirklich Bilanz ziehen konnte, jetzt, wo mit 76/77 Jahren tatsächlich der „final curtain“ näherrückte. Jetzt paßte der Text besser als jemals zuvor, und Sinatras unglaubliches Bühnencharisma tat gerade bei diesem Lied das übrige dazu... wer diese Momente im Konzert erleben durfte, wer erleben konnte, wie Sinatra und sein Publikum bei diesem Lied ‚eins‘ wurden, wird das niemals vergessen.

Für mich kam dieser Moment am 6. Juni 1993 auf dem Kölner Roncalliplatz, als Sinatra sich nach einem unglaublich (auch stimmlich) mitreißenden Konzert mit „My Way“ verabschiedete. Die hohe Schlußnote, an der er manchmal schon in den späten 80er Jahren gescheitert war, gelang ihm blendend, doch schon vorher waren alle im Publikum aufgesprungen – Applaus, Ovationen, Schreie, Feuerzeuge und Wunderkerzen... Emotionen, die auch mit 77 kein anderer so sehr hervorzurufen verstand wie Frank Sinatra. Es war sein letzter Auftritt auf europäischem Boden.

Im Sommer 1994 produzierte das philippinische Fernsehen ein Special „Sinatra in Manila“, das allerdings nicht zur Ausstrahlung kam, in dem wiederum „My Way“ den Schluß bildet (#44). Am 20.11.1994 sang Sinatra bei seinem letzten Nachtklubkonzert (im „Sands“ in Atlantic City) letztmals „My Way“ in den USA. Und am 19. und 20. Dezember bildete „My Way“ den Schlußpunkt seiner letzten beiden kompletten Konzerte überhaupt, im japanischen Fukuoka (#44 und 45). Ein Mix aus beiden Aufnahmen wurde im japanischen Fernsehen gesendet (#45a).

Im Januar 2000 wurde Sinatras Reprise-Aufnahme von 1968 in die „Music Hall of Fame“ aufgenommen, die höchsten Weihen, die ein Song in Amerika erklimmen kann. Er kam dorthin, weil ein Franko-Ägypter in Paris ein trauriges Lied über das Ende seiner Beziehung zu einer französischen Sängerin schrieb, das ein Kanadier ins Englische übersetzte und einem Mann auf den Leib schrieb, dessen Eltern aus Italien stammten und der die Melodie dann aus Amerika um die Welt trug, bis nach Ägypten.

Heute scheinen die anfänglichen Probleme und Diskussionen ebenso wie Sinatras eigene Mißfallensbekundungen über „My Way“ vergessen – dazu hat nicht zuletzt Sinatra selbst beigetragen, der das Lied so lange auf die Bühnen der Welt hinausgetragen hat. Das Lied mag Durchschnitt, der Text die reine Selbstbespiegelung, das Arrangement bombastisch sein – wenn Sinatra zu „Aaand now the end is near...“ ansetzte, dann war (und ist noch heute, wenn man sich an die Momente erinnert und die Aufnahmen anhört) nur noch eins zu spüren:
The song is him .

Copyright © Bernhard Vogel, 2004, für Sinatra – The Main Event

Übersetzung

Und nun naht das Ende,
und so erwarte ich
den letzten Vorhang.
Mein Freund, ich sag es gradheraus,
ich bringe meinen Fall vor,
über den meine Meinung feststeht.
Ich habe ein volles Leben gelebt,
ich bin über jeden einzelnen Highway gefahren.
Und mehr, viel mehr als das alles,
habe ich es auf meine Weise getan.

Sachen, die ich bedauere, gab es für mich einige,
aber dann auch wieder
zu wenige, um sie zu erwähnen.
Ich tat, was ich tun mußte,
und blieb bei meiner Linie
ohne Haftungsausschluß.
Ich plante jeden Teil der Laufbahn,
jeden vorsichtigen Schritt am Rande.
Und mehr, viel mehr als das alles,
habe ich es auf meine Weise getan.

Ja, es gab Zeiten -
ich bin sicher, Du wußtest das -,
als ich mehr abgebissen habe,
als ich kauen konnte.
Aber in all diesen Zeiten,
wenn es Zweifel gab,
habe ich es aufgegessen
und habe es ausgespuckt.
Ich habe allem die Stirn geboten
und bin dabei aufrecht gestanden
und habe es auf meine Weise getan!


Ich habe geliebt, ich habe gelacht und geweint,
ich hatte mein Päckchen zu tragen,
meinen Anteil am Verlieren.
Und jetzt, wo die Tränen nachlassen,
finde ich es alles
irgendwie so amüsant.
Sich vorzustellen, daß ich das alles getan habe –
und ich darf vielleicht hinzufügen:
Nicht in schüchterner Art und Weise!
Oh nein, oh nein, nicht ich,
ich habe es auf meine Weise getan.

Denn was ist ein Mann,
was hat er denn:
Wenn nicht sich selbst,
dann hat er gar nichts!
Die Dinge auszusprechen,
die er wirklich fühlt,
und nicht die Worte dessen zu benutzen,
der in die Knie geht –
die Akte beweist es:
Ich habe den Schicksalsschlägen getrotzt
und es auf meine Weise getan!

Übersetzung: Bernhard Vogel für Sinatra - The Main Event

Übersetzung des französischen Originaltextes:

Ich stehe auf, und ich küsse Dich,
Du wachst nicht davon auf,
wie üblich.
Ich decke Dich sorgfältig zu,
ich habe Angst, Du könntest frieren,
wie üblich.
Meine Hand streichelt Deine Haare,
so bin ich eben,
wie üblich.
Aber Du,
Du drehst mir den Rücken zu,
wie üblich.

Also ziehe ich mich schnell an,
ich verlasse das Zimmer,
wie üblich.
Ganz allein trinke ich meinen Kaffee,
ich bin spät dran,
wie üblich.
Geräuschlos verlasse ich das Haus,
draußen ist alles grau,
wie üblich.
Ich friere,
ich strecke meinen Hals (in den Mantel),
wie üblich.

Wie üblich,
den ganzen Tag lang,
werde ich spielend versuchen,
einen schönen Schein zu wahren.
Wie üblich,
werde ich seufzen.
Wie üblich,
werde ich aber auch lachen.
Wie üblich,
werde ich endlich auch leben,
wie üblich.

Und der Tag wird weitergehen,
ich, ich werde nach Hause kommen,
wie üblich.
Du wirst ausgegangen
und noch nicht zurück sein,
wie üblich.
Ganz allein werde ich mich schlafen legen,
in dieses kalte große Bett,
wie üblich.
Meine Tränen,
ich werde sie verbergen,
wie üblich.

Wie üblich,
dieselbe Nacht,
ich werde versuchen,
den schönen Schein zu waren.
Wie üblich,
wirst Du nach Hause kommen.
Wie üblich,
werde ich auf Dich warten.
Wie üblich,
wirst Du mich auslachen,
wie üblich.

Wie üblich,
wirst Du Dich ausziehen.
Wie üblich,
wirst Du Dich ins Bett legen.
Wie üblich,
werden wir uns umarmen,
wie üblich.

Wie üblich,
werden wir den Schein waren.
Wie üblich,
werden wir Liebe machen.
Wie üblich,
werden wir den Schein waren.
Wie üblich.

Übersetzung: Bernhard Vogel für Sinatra - The Main Event

Diskographie:

(1) REPRISE-Studioaufnahme vom 30.12.1968
aufgenommen in Hollywood, Western Recorders Studios
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Don Costa :
Conte Candoli, Bud Brisbois, Shorty Sherock (Trompete); Milt Bernhart, Louis Blackburn, Tommy Pederson (Posaune); Ernie Tack (Baßposaune); Arthur Franz, James McGee, George Price (Horn); Buddy Collette, Chuck Gentry, Justin Gordon, Ted Nash, Ethmer Roten (Saxophon; Holzbläser); Thelma Beach, Maurice Dicterow, Sam Freed Jr., David Frisina, William Kurasch, Erno Neufeld, Lou Raderman, Sally Raderman, Mischa Russell, Joe Stepansky (Violine); Alvin Dinkin, Alex Neiman, Paul Robyn, Barbara Simons (Bratsche); Nino Rosso, Lester Harris, Irving Lipschultz, Joseph Saxon (Cello); Ann Mason Stockton (Harfe); Lou Levy (Klavier); Bobby Gibbons, Bill Pitman, Al Viola (Gitarre); Joe Mondragon (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); Alan Estes, Wallace Snow (Percussion)
Erstveröffentlichung/Single: My Way/Blue Lace (Reprise 0817) März 1969
Album/LP/CD: My Way (Reprise) Ende März 1969
CD: The Complete Reprise Studio Recordings (20 CD Box, Reprise) CD 13
und zahllose weitere Sampler-LPs und CDs

(2) „Sinatra“ (CBS TV/Budweiser) vom 5.11.1969
voraufgezeichnet im Herbst 1969 in Los Angeles (Datum nicht dokumentiert)
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Don Costa
Video/Laserdisc/DVD (Warner)

(3-4) WARNER-Liveaufnahmen vom 16.11.1970
aufgenommen in London/England, Royal Festival Hall
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller
(3) Erste Show des Abends
offiziell unveröffentlicht
(4) Zweite Show des Abends
zuerst gesendet am 22.11.1970 (BBC TV)
Video/Laserdisc/DVD (Warner)

(5) WARNER/REPRISE-Liveaufnahme vom 13.6.1971 („Retirement Concert“)
aufgenommen in Los Angeles, Ahmanson Theatre
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Nelson Riddle
offiziell unveröffentlicht (Bild und Ton)

(6) REPRISE-Liveaufnahme vom 8.4.1974
aufgenommen in New York City, Carnegie Hall
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller
Album/LP: Sinatra Live At Carnegie Hall (2 LP Set, Reprise) nicht veröffentlicht
offiziell unveröffentlicht

(7) TV(Japan)-Liveaufnahme vom 3.7.1974
aufgenommen in Tokio/Japan, Budokan
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Don Costa :
unter anderem: Marvin Stamm (Trompete); Billy Byers (Posaune); Bud Shank (Saxophon); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico (Baß); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
gesendet im japanischen Fernsehen im Juli 1974

(8) ABC TV(Australien)-Liveaufnahme vom 16.7.1974
aufgenommen in Sydney/Australien, Horden Pavilion
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Don Costa :
unter anderem: Marvin Stamm (Trompete); Billy Byers (Posaune); Bud Shank (Saxophon); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico (Baß); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
live im australischen Fernsehen übertragen

(9) REPRISE-Liveaufnahme vom 2.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in Boston/MD, The Garden
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
Album/LP/CD: The Main Event (Reprise)

(10) REPRISE-Liveaufnahme vom 4.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in Buffalo/NY, War Memorial Auditorium
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
unveröffentlicht

(11) REPRISE-Liveaufnahme vom 7.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in Philadelphia, The Spectrum
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
unveröffentlicht

(12) REPRISE-Liveaufnahme vom 9.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in Pittsburgh, Civic Arena
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
unveröffentlicht

(13) REPRISE-Liveaufnahme vom 12.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in New York City, Madison Square Garden
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
unveröffentlicht

(14) REPRISE-Liveaufnahme vom 13.10.74 („The Main Event“)
aufgenommen in New York City, Madison Square Garden
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester Woody Herman & His Young Thundering Herd geleitet von Bill Miller:
Gary Park, Nelson Hatt, David Stahl, Buddy Powers (Trompete, Horn); Billy Byrne (Posaune, Flügelhorn); Urbie Green, Dale Kirkland, Jim Pugh (Posaune); Vaughn Wiester (Baßposaune); Jerry Dodgion, Frank Tiberi, Greg Herbert, John Oslawski, Gary Anderson (Saxophon, Holzbläser); Joe Malin, Peter Dimitriades, David Kunstler, Avram Weiss, Harry Urbont, Stanley Karpienia, Max Hollander, Carmel Malin, Julius Brand, Peter Buonconsiglio, Max Cahn, Julius Schachter (Violine); Vincent Liota, Maurice Pollock, George Brown, Michael Spivakowsky (Bratsche); Anthony Sophos, Alan Shulman, Gloria Lanzarone, Julius Ehrenwerth (Cello); Margaret Ross (Harfe); Andy LaVerne (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico, Ron Paley (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug); David Carey (Percussion)
Video/Laserdisc/DVD: The Main Event (Warner)

(15) ARTANIS/TRAMA-Liveaufnahme vom 27.11.1975
aufgenommen in Jerusalem/Israel, Binyanei Ha’oomah
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
Streichersektion aus Israel; weitere Musiker aus Großbritannien; sowie: Bill Miller (Klavier); Al Viola (Gitarre); Gene Cherico (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug)
Album/CD: The Jerusalem Concert (Artanis/TRAMA) bislang nur in Brasilien erschienen

(16) „John Denver and Friend“ (ABC TV/Timex) vom 29.3.1976
aufgenommen am 7.2.1976 in Las Vegas, The Sahara Hotel & Casino Showroom
Arrangement: Don Costa (nur die letzte Strophe)
Orchester geleitet von Nelson Riddle:
All-Star-Band u.a. mit Count Basie (Klavier)

(17) CBS-TV-Liveaufnahme vom 5.5.1978
aufgenommen in Las Vegas, Caesars Palace
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Vincent Falcone jr. (Klavier); Gene Cherico (Baß); Al Viola (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug).
offiziell unveröffentlicht

(18) NBC-Liveaufnahme vom 27.9.1979
aufgenommen in Gizeh/Ägypten, Open Air (zu Füßen der Sphinx und der Pyramiden)
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
The London Philharmonic Orchestra geleitet von Vincent Falcone jr.:
unter anderem: Charles Turner (Trompete); Vincent Falcone jr. (Klavier); Gene Cherico (Baß); Al Viola (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug).
restaurierter Konzertfilm des Museum of Radio & Television Arts in Los Angeles, mehrfach aufgeführt aber bislang nicht offiziell auf VIDEO/DVD erschienen

(19) GLOBO-TV-Liveaufnahme vom 26.1.1980
aufgenommen in Rio de Janeiro/Brasilien, Maracana-Stadion
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Vincent Falcone jr.
unter anderem: Charles Turner (Trompete); Vincent Falcone jr. (Klavier); Gene Cherico (Baß); Tony Mottola (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug).
ausgestrahlt als TV-Special „Sinatra in Brasil“ in Brasilien

(20) TV(Argentinien)-Liveaufnahme vom 10.8.1981
aufgenommen in Buenos Aires/Argentinien, Luna Park
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Vincent Falcone jr.:
keine Streichersektion / unter anderem: Charles Turner (Trompete); Roberto Alexander (Posaune); Al Klink (Saxophon); Vincent Falcone jr. (Klavier); Gene Cherico (Baß); Tony Mottola (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug).
ausgestrahlt als TV-Special „La Voz en Argentina“ in ganz Südamerika

(21) WARNER-Liveaufnahme vom 18.4.1985
aufgenommen in Tokio/Japan, Budokan
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Joe Parnello:
unter anderem: Bob Pearson (Saxophon); Joe Parnello (Klavier); Tony Mottola (Gitarre); Don Baldini (Baß); Irving Cottler (Schlagzeug)
ausgestrahlt als TV-Special „Sinatra In Japan“ am 26.4.1985 in Japan
VIDEO/Laserdisc/DVD: Sinatra In Japan (Warner)

(22) CADENA SER-Liveaufnahme vom 25.9.1986
aufgenommen in Madrid/Spanien, Estadio Santiago Bernabeu
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
The John Flanagan Orchestra (England) geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Richard Able (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug)
ausgestrahlt als Radiospecial „Sinatra in Bernabeu“ im spanischen CadenaSer-Radio

(23) RAI-Liveaufnahme vom 27.9.1986
aufgenommen in Mailand/Italien, Palatrussardi
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
The John Flanagan Orchestra (England) geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Richard Able (Gitarre); Irving Cottler (Schlagzeug)
ausgestrahlt im italienischen Fernsehen
VIDEO: The Voice-The Event (Videoevent) nur in Europa erschienen

(24) RAI-Liveaufnahme vom 16.6.1987
aufgenommen in Bari/Italien, Teatro Petruzzelli
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Mort Lewis (Saxophon); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)

(25) RAI-Liveaufnahme vom 17.7.1987
aufgenommen in Rom/Italien, Palauer
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Mort Lewis (Saxophon); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)

(26) RAI-Liveaufnahme vom 20.6.1987
aufgenommen in Verona/Italien, Arena (open air)
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Mort Lewis (Saxophon); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)

(27) RAI-Liveaufnahme vom 24.6.1987
aufgenommen in Genua/Italien, Palazzo di Sport
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Mort Lewis (Saxophon); Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)

(28) MBS/CAPITOL-Liveaufnahme vom 24.10.1987
aufgenommen in Dallas/Texas, Reunion Arena
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
Album/LP: Sinatra-Come Swing With Me (2-LP-set, Mutual Broadcasting System MBS Promo)
ausgestrahlt als Radiospecial, präsentiert von Larry King, am 18.4.1988 und erneut am 18.12.1989

(29) ABC (Australien)-Liveaufnahme vom 9.1.1988
aufgenommen in Brisbane/Australien, Surfer‘s Paradise, Sanctuary Cove
Arrangement: Don Costa (drei Strophen)
Orchester geleitet von Bill Miller:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
ausgestrahlt als „The Ultimate Event“ (!) im australischen Fernsehen

(30) WARNER-Liveaufnahme vom 30.11.1988 („The Ultimate Event“)
aufgenommen in Detroit/Michigan, Fox Theatre
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen (PBS) am 10.2.1989
Video: The Ultimate Event (Warner/Kodak) bislang nicht auf DVD erschienen

(31) WARNER-Liveaufnahme vom 25.2.1989 („The Ultimate Event“)
aufgenommen in Tokio/Japan, NK Hall
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
Erstausstrahlung im japanischen Fernsehen im März 1989

(32) RAI-Liveaufnahme vom 6.4.1989 („The Ultimate Event“)
aufgenommen in Mailand/Italien, Palatrussardi
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier); Irving Cottler (Schlagzeug)
Ausgestrahlt im italienischen Fernsehen

(33) CBS-Liveaufnahme vom 12.12.1990 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in East Rutherford/New Jersey, The Meadowlands, Brendan Byrne Arena
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
gekürzt ausgestrahlt im CBS-Fernsehspecial „Sinatra 75 – The Best Is Yet To Come“ (16.12.1990)
(ungekürzte Fassung bislang nicht offiziell erschienen)

(34) ABC(Australien)-Liveaufnahme vom 6.3.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Melbourne/Australien, National Tennis Centre
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
The Melbourne Symphony Orchestra geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special „Sinatra – The Final Concert“ im australischen Fernsehen
Video: Sinatra – The Final Concert (ABC)

(35) TV(Japan)-Liveaufnahme vom 10.3.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Yokohama/Japan, Yokohama Arena
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special im japanischen Fernsehen

(36) RAI-Liveaufnahme vom 26.9.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Pompei/Italien, Teatro Grande (open air)
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special im italienischen Fernsehen

(37) NCTV-Liveaufnahme vom 28.9.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Oslo/Norwegen, Spektrum
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special „Sinatra i Oslo“ im norwegischen und dänischen Fernsehen

(38) HR/ARD-Liveaufnahme vom 5.10.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Frankfurt/Main, Festhalle
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special „Frank Sinatra“ im deutschen Fernsehen (erstmals 31.12.1991 ARD)

(39) TV(Irland)-Liveaufnahme vom 10.10.1991 („Diamond Jubilee Tour“)
aufgenommen in Dublin/Irland, The Point
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special im irischen Fernsehen

(40) ONA-Liveaufnahme vom 3.6.1992
aufgenommen in Barcelona/Spanien, Mini Estadi
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special im spanischen Fernsehen

(41) ANTTV-Liveaufnahme vom 9.6.1992
aufgenommen in Athen/Griechenland, Panathinaiko Stadio (=Kallimarmaro)
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
ausgestrahlt als TV-Special im griechischen Fernsehen

(42) CAPITOL-Studioaufnahme vom 6.7.1993
aufgenommen in Hollywood, Capitol Tower, Studio A
Arrangement:Don Costa (fünf[!] Strophen)
Orchester geleitet von Patrick Williams:
Frank Szabo, Robert O’Donnell Jr., Conte Candoli, Oscar Brashear (Trompete); Dick Nash, George Bohanon, Dick Hyde (Posaune); George Roberts (Baßposaune); Tom Scott, Richard Mitchell, Bob Cooper, Gene Cipriano, Jack Nimitz (Saxophon; Holzbläser); Gerald Vinci, Harris Goldman, Joseph Goodman, Diana Halprin, Mari Botnick, Ralph Morrison, Don Palmer, Patricia Aiken, Patricia Johnson, Karen Jones, Ann Koons, Michael Ferril (Violine); Carole Mukogawa, Denyse Buffum, Kenneth Burward-Hoy (Bratsche); Gloria Strassner, Anne Goodman, Michael Matthews (Cello); Gayle Levant (Harfe); Bill Miller (Klavier); Ron Anthony (Gitarre); Chuck Berghofer (Baß); Gregg Field (Schlagzeug); Emil Richards, Jerry Williams (Percussion)
Soloaufnahme offiziell unveröffentlicht
(42a) „Duett“ mit Jon Secada
Bestandteile (fünf Strophen):
(1) Sinatra-Soloaufnahme und Orchester vom 6.7.1993 (wie oben)
(2) Jon Secada – Vocal Overdub vom 17.12.1993
unveröffentlicht
(42b) „Duett“ mit Willie Nelson
Bestandteile (fünf Strophen):
(1) Sinatra-Soloaufnahme und Orchester vom 6.7.1993 (wie oben)
(2) Willie Nelson – Vocal Overdub vom 10.5.1994
offiziell unveröffentlicht
(42c) „Duett“ mit Luciano Pavarotti
Bestandteile (vier[!] Strophen):
(1) Sinatra-Soloaufnahme und Orchester vom 6.7.1993 (wie oben/um die 4.Strophe gekürzt)
(2) Luciano Pavarotti – Vocal Overdub vom 18.-19.9.1994
Album/CD: Sinatra 80th Live (Capitol)

(43) TV(Philippinen)-Liveaufnahme vom 28.6.1994
aufgenommen in Manila/Philippinen, Folk Arts Theatre
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
Fertig produziertes TV-Special „Sinatra in Manila“; nicht ausgestrahlt

(44) TV(Japan)-Liveaufnahme vom 19.12.1994
aufgenommen in Fukuoka/Japan, Fukuoka Dome
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
offiziell unveröffentlicht/teilweise für TV-Special verwendet (siehe unten #45a)

(45) TV(Japan)-Liveaufnahme vom 20.12.1994
aufgenommen in Fukuoka/Japan, Fukuoka Dome
Arrangement: Don Costa (fünf Strophen)
Orchester geleitet von Frank Sinatra jr.:
unter anderem: Bill Miller (Klavier)
offiziell unveröffentlicht/teilweise für TV-Special verwendet (siehe unten)
(45a) TV-Special-Version gemixt aus #44 und #45
Bestandteile:
(1) Minute 0:00-0:45: Aufnahme vom 20.12.1994 (=oben #45)
0:46-1:06: Aufnahme vom 19.12.1994 (=oben #44)
1:07-3:12: Aufnahme vom 20.12.1994
3:13-3:58: Aufnahme vom 19.12.1994
3:59-4:02: Aufnahme vom 20.12.1994
4:03-Ende: Aufnahme vom 19.12.1994
ausgestrahlt als TV-Special „Frank Sinatra In Japan“ am 13.1.1995 im japanischen Fernsehen

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