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ERLÄUTERUNGEN

Erläuterungen GAT

Einfache Alben sind sowohl im nicht klappbaren als auch im sogenannten Gatefold-Cover (GAT) anzutreffen. Diese lassen sich wie ein Buch öffnen. (Ein „gatefold“ ist eigentlich eine ausfaltbare Beilage, zum Beispiel in einer Zeitschrift.)- Bei Doppel- und Dreifachalben dienen die zusätzlichen Klappen zur Unterbringung weiterer Langspielplatten. Zusammengeklappt haben Gatefold-Cover die gleichen Außenmaße wie ein Standardcover.

Erläuterungen 10", 12". CD & Die DVD-A

10" (10inch / 10 Zoll) Vinyl-Single
Die "mittelgroße" 25 cm Single / EP / LP Schallplatte im 10inch Format
Durchmesser: 25,0 cm; Mittelloch: 7 mm; Abspieldrehzahl: meistens 45 min-1, in den 1960er bis 70er Jahren häufig auch 33 min-1 oder 78 min-1 (Schellackplatte, etwa 3 Minuten pro Seite).

12" (12inch / 12 Zoll) LP

Die "große" normale Langspielplatte im herkömmlichen 12inch Format. Sie ist das klassische Abbild einer LP oder auch eines Albums.
Durchmesser: 30,0 cm, früher auch 25,0 cm (Medium Play, MP); Mittelloch: 7 mm; Abspieldrehzahl: 33 min-1, selten auch 45 min-1; Spieldauer etwa 20 bis 25 Minuten pro Seite (MP etwa 15 Minuten pro Seite).

CD
Die Compact Disc (kurz CD, englisch für kompakte Scheibe) ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips/PolyGram und Sony eingeführt wurde und die Schallplatte ablösen sollte.

DVD-A
Die DVD-Audio ist eine DVD-Variante, die hauptsächlich zur Wiedergabe von Musik im Raumklang 5.1 dient. Sie galt als ein Nachfolger der Audio-CD (Compact Disc). Eine DVD-Audio ist eine DVD-ROM, die in einem speziellen Unterverzeichnis (AUDIO_TS) Dateien mit einer vorgegebenen Struktur (AOB-Dateien) enthält und auf einem DVD-Audio-Spieler abgespielt werden kann. Diese Dateien enthalten neben verlustfrei komprimierten Audiosignalen auch Standbilder.

Erläuterungen RE

Eine Wiederveröffentlichung (engl. Re-Release oder Reissue) ist eine erneute Publikation eines Tonträgers.

Gründe für eine Wiederveröffentlichung können eine erweiterte Fassung des Originals – z. B. mit zusätzlichen Liedern – oder ein Wechsel des Plattenlabels sein, welches die älteren Alben des Interpreten neu veröffentlicht. Eine Wiederveröffentlichung mit neuen Liedern wird oft relativ zeitnah zur Originalausgabe publiziert, um den Konsum erneut zu stimulieren und um eine eventuelle Chartsplatzierung zu begünstigen.

Erläuterungen RM

Unter Remastering versteht man in der Audio- und auch in der Videonachbearbeitung in der Regel ein nochmaliges Durchführen des Masterings. Meistens wird dieser Begriff im Zusammenhang mit älteren Audio- und Videoaufnahmen verwendet, die für eine Wiederveröffentlichung auf Audio-CD oder DVD bzw. Blu-ray Disc neu gemastert wurden („digitally remastered“).

Erläuterungen 180

120-140 hat eine "normale" Vinyl-LP, wie die meisten Veröffentlichungen aus dem 20. Jahrhundert. 180 g LPs gelten als audiophile Klasse und die meisten neuen Veröffentlichungen und Re-Releases verfügbar heute über dieses Gewicht. Die Vinyl-Schallplatte ist dicker und schwerer, so dass ihr das Alter/ die Jahre nichts anhaben können soll. Manche behaupten klangliche Vorteile auf 180 g Schallplatten zu erkennen, wie eine bessere Stereowiedergabe, weniger Lärm etc.. Meines Erachtens nach gibt es jedoch keinen Klangunterschied aufgrund des Gewichtes der Schallplatte.

Erläuterung Mono (Stereo)

Alben ohne Mono-Kennzeichnungen sind Stereo-Alben! Dies bedeutet, dass es Alben in unterschiedlicher Klangqualität gibt und sich Sinatra-Alben auch auf verschiedenen Alben unterschiedlich anhören können.

Bereits am 14. Dezember 1931 erfand der Ingenieur Alan Dower Blumlein das bis heute benutzte Verfahren für die Aufnahme und Wiedergabe von zwei Kanälen in einer Rille. Die kommerzielle Einführung der Stereo-Schallplatte fand allerdings erst 1958 durch Mercury Records statt. Anfangs konkurrierten für kurze Zeit zwei Systeme miteinander. Statt nur die reine Seitwärtsbewegung auszuwerten, setzte das „+“-System die Information des zweiten Kanals zusätzlich in eine Tiefenbewegung um, was eine Vereinigung der Patente von Berliner und Edison bedeutete. Das „ד-System, nach dem Blumlein-Verfahren, setzte dagegen die Tonsignale beider Kanäle in jeweils 45° gegen die Senkrechte geneigte Schwingungen um. Damit war es im Gegensatz zum Konkurrenz-System vollkompatibel zur Monoaufzeichnung.

Die Kanaltrennung erfolgt beim Blumlein-Verfahren durch die 90-Grad-Anordnung der einzelnen, jeweils unter 45° zur Rille ausgerichteten Bewegungsmöglichkeiten der Nadel. Dadurch ist es möglich, im Tonabnehmer induktiv die Projektion dieser Bewegungen in Bezug auf die jeweilige Achse in getrennten Magnetsystemen zu erfassen. Da die Nadelbewegungen der einzelnen Kanäle um 90° versetzt sind, sind die Kanäle voneinander entkoppelt. Monoaufnahmen in Seitenschrift führen zu gleichphasigen Signalen in beiden Tonabnehmerspulen. Umgekehrt führt nur der Summenanteil beider Kanäle einer Stereorille zu einem Ausgangssignal in einem Mono-Tonabnehmer. Dadurch ist sowohl Auf- als auch Abwärtskompatibilität zur Monotechnik gegeben. (Quelle: Wikipedia)